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NEUES, einheitliches Attestformular für Vorsorgemaßnamen!

Ab 1. Oktober 2018 gelten bundesweit die neuen, einheitlichen Attestformulare für medizinische Vorsorgemaßnahmen für Mütter und Väter.

Ab 1. Oktober 2018 gelten bundesweit die neuen, einheitlichen Attestformulare für medizinische Vorsorgemaßnahmen für Mütter und Väter. Für Kinder mit einem Gesundheitsproblem, die in der Kurmaßnahme ebenfalls medizinisch behandelt werden sollen, wird zeitgleich das neue Formular „Ärztliches Attest Kind“ eingeführt.
Mit den neuen Formularen wird für Mütter und Väter Transparenz geschaffen sowie eine einheitliche Entscheidungspraxis bei den Krankenkassen befördert.
Die neuen Attestformulare gelten für alle PatientInnen und können zudem bequem per Praxisverwaltungssoftware oder per Blankoformularbedruckung ausgestellt werden. Größter Gewinn der bundesweit einheitlichen Attestformulare ist, dass sie Müttern und Vätern den Zugang zu einer Kurmaßnahme erleichtern. Dabei unterstützen nach wie vor die rund 1.200 Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden im Müttergenesungswerk. Hier erhalten Sie Hilfe bei allen Fragen rund um die Kurmaßnahme.
Bereits seit 2012 verhandelt das Müttergenesungswerk mit dem GKV-Spitzenverband Bund der Krankenkassen über neue Atteste für Vorsorgemaßnahmen für Mütter und Väter. Ziel war und ist es, mehr Vergleichbarkeit und Transparenz in das Antragsverfahren bzw. in die Entscheidung der Krankenkassen zu bringen und die Selbstauskunftsbögen zu ersetzen. Nun wurden die Verhandlungen im Frühjahr 2018 abgeschlossen. Ein großer Erfolg für unsere Arbeit für Mütter und Väter. 

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6 Schritte zur Mütter- oder Vater-/Mutter-Kind-Kur

Jetzt den Kurantrag richtig stellen

Nach der jüngsten Konkretisierung der Begutachtungsrichtlinien für die Bewilligung von Anträgen auf Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahmen durch die gesetzliche Krankenversicherung ermutigt das Müttergenesungswerk (MGW) Mütter, die körperlich oder seelisch überlastet sind, einen solchen Antrag zu stellen.

„Viele Mütter leiden z.B. unter Rückenproblemen, Allergien oder Migräne sowie unter psychischen Belastungen wie Verstimmungen, Schlaf- oder Angststörungen. Eine Kurmaßnahme kann nachhaltig helfen“, betont Anne Schilling, Geschäftsführerin des MGW in Berlin. „Im Müttergenesungswerk fängt die Kurmaßnahme schon in der Beratungsstelle an. Mütter werden durch rund 1.400 Beratungsstellen im MGW-Verbund kostenlos in sechs Schritten zu ihrer Kurmaßnahme begleitet.“

 

Sechs Schritte zur Mütter- oder Vater-/Mutter-Kind-Kur

1. Kostenlose Beratung: Am Anfang steht ein Beratungsgespräch z. B. beim Diakonischen Werk Neustadt a. d. Aisch - Tel. 09842-95308-11

2. Attest: Das Attest-Formular für die Kurmaßnahme erhalten Sie seit 1. Oktober 18 bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

3. Besuch bei Ärztin oder Arzt: Nun geht es zum Arzt, der die nötigen medizinischen Voraussetzungen für die Mutter - und gegebenenfalls auch für ihre Kinder - feststellt und detailliert attestiert.

4. Mit der BeraterIn den Antrag vorbereiten: Zurück in der Beratungsstelle werden wichtige Details geklärt- hier wird nun über die Frage beraten, ob die Mutter allein oder gemeinsam mit dem Kind in die Maßnahme fährt. Die Beraterin kann auch prüfen, ob bei finanziellen Schwierigkeiten mit Spendengeld des MGW geholfen werden kann.

5. Die geeignete Klinik finden: Die Beratungsstelle im MGW hilft auch bei der Klinikwahl und bei der Ausübung des Wunsch- und Wahlrechtes.

6. Antrag zur Krankenkasse Der Kurantrag geht an die Krankenkasse. Diese entscheidet über die Bewilligung. Falls die Kasse den Antrag ablehnt, unterstützt die Beratungsstelle auch beim Widerspruch.

Auch nach der Kurmaßnahme geht die besondere Begleitung der Mütter im MGW weiter. Nachsorgeangebote - meist in den Beratungsstellen – können den Kurerfolg sichern helfen.

Im Müttergenesungswerk arbeiten die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände zusammen mit 82 anerkannten Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken. Weitere Informationen erhalten Sie z. B. beim Diakonischen Werk Neustadt a. d. Aisch oder unter  www.muettergenesungswerk.de

 

 

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Nachsorge - wichtig und empfehlenswert!

Im Anschluss an den Aufenthalt in einer qualifizierten Klinik zur Vorsorge und Rehabilitation ist die Nachsorge ein wichtiges Abschlusselement der sog. "Therapeutischen Kette" , mit dessen Wirkung erst die Nachhaltigkeit eines Maßnahmenerfolges gefestigt und optimiert werden kann.

"Eine Kur kann nur dann langfristig wirken, wenn ihre Erfolge im Alltag der Mütter verankert werden!"

In den Beratungsstellen des Müttergenesungswerks werden entsprechende Informationen und Gespräche angeboten. Um den Erfolg einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme zu sichern werden Gesprächstermine zur Nachsorge zeitnah im Anschluss an den Klinikaufenthalt ermöglicht oder vielleicht sogar schon bereits vorab bei der gemeinsamen Maßnahmenvorbereitung vereinbart.

Bei der Nachsorge werden u. a. folgende Aspekte besprochen:

Wie war es vor der Kur?
Wie ist es jetzt?
Was kann im Familienalltag umgesetzt werden?

Neben den Gesprächen in den Beratungsstellen zum Thema Nachsorge gibt es außerdem Angebote zur Maßnahmenreflexion in einigen Kliniken für Vorsorge und Rehabilitation.

Neue Kurse beginnen im Frühjahr. Bitte fragen Sie nach!

 

 

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