Bitte beachten! Wichtiger Hinweis!

Vom 30. Mai bis 10. Juni 16 findet in der Schuldnerberatung keine offene Sprechstunde statt.
Gerne sind wir ab dem 13. Juni von 13 bis 14 Uhr wieder für Sie da.

 

Schulden

Wenn die Schuldenlast drückt …

…helfen wir weiter!

Mehr als 3 Millionen überschuldete Haushalte gibt es in Deutschland.

Und dafür gibt es Gründe. Die häufigsten sind:

  • Arbeitslosigkeit
  • Trennung/Scheidung
  • Krankheit
  • Niedrigeinkommen
  • Gescheiterte Selbständigkeit

Für Menschen, die  aus dieser Situation heraus kommen wollen, bieten wir kompetente Beratung und praktische Hilfe:

  • Klärung der Ausgangslage
  • Haushaltsplanung (Einnahmen/Ausgaben)
  • Existenzsicherung
  • Schuldenregulierung und Verhandlungen mit Gläubigern
  • Beratung und Begleitung von Schuldnern

Wir sind keine kommerzielle Beratungsstelle. Schuldner- und Insolvenzberatung durch uns ist für Betroffene kostenfrei. Zuständig sind wir für die Bewohner des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, unabhängig von Konfession, Weltanschauung und sozialer Stellung.

Die Inhalte der Beratung unterliegen der Schweigepflicht. Nicht zuständig sind wir für Kreditvermittlung und Beratung beruflich Selbständiger.

Wir vergeben Termine für ausführliche Beratungsgespräche, allerdings muss hier mit Wartefristen gerechnet werden.

Daneben gibt es offene Sprechzeiten für zeitnahe Kurzberatung:
Montag bis Donnerstag:     13 bis 14 Uhr
Freitag:                               11 bis 12 Uhr.

Schuldnerberatung setzt Ihre aktive Mitarbeit voraus:

  • Die Bereitschaft, keine neuen Schulden zu machen
  • Das Führen eines Haushaltsbuches
  • Die Einhaltung von Terminen und Absprachen

 

»Es gibt nichts Gutes außer: man tut es.«
(Erich Kästner)

Kontaktdaten:

Ihr Ansprechpartner:

Weitere Informationen zu folgenden Themen finden Sie hier:

Seriöse Links zum Thema Schuldner- und Insolvenzberatung

Weitere Infos zum Schulden und Insolvenzberatung, Verbraucherschutz und Haushaltsplanung finden Sie im Internet unter:

 www.forum-schuldnerberatung.de
 www.infodienst-schuldnerberatung.de
 www.meine-schulden.de
 www.sfz.uni-mainz.de
 www.agsbv.de.
 www.schuldnerberatung-bayern.de
 www.diakonie-neustadt-aisch.de
 www.vzbv.de
 www.justiz.bayern.de
 www.bmjv.de
 www.geldundhaushalt.de

 

 

Pfändungsfreigrenze: Was bleibt mir von Lohn oder Rente bei Pfändung?

Pfändungsfreigrenze erhöht

Seit 01.07 2015 beträgt der unpfändbare Grundbetrag nach der neuen Pfändungstabelle 1.079,99 Euro pro Monat.
Wer gesetzliche Unterhaltsverpflichtungen erfüllt, erhält einen höheren Freibetrag. Bei einem Kind liegt dieser bei 1.477,99 Euro, bei zwei oder mehr Kindern entsprechend höher. Konkret bedeutet das: Nur wenn Betroffene mehr als ihren Freibetrag verdienen, müssen sie bei einer Pfändung Abzüge bei Lohn oder Rente befürchten.

Beispiel:
So darf ein alleinstehender Schuldner, der monatlich 1.400 € netto verdient, 1.171,72 € behalten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Ist er für eine Person unterhaltspflichtig, kann gar nichts von seinem Lohn oder seiner Rente gepfändet werden.

Die aktuelle Pfändungstabelle finden Sie hier:

 www.infodienst-schuldnerberatung.de/anhebung-der-pfaendungsfreigrenzen-zum-01-07-2015

Sie haben weitere Fragen hierzu?

Wir bieten Kurzberatung. Nehmen Sie Kontakt zu unserer Schuldner- und Insolvenzberatung auf.

Zuständiger Berater: Herr Matthias Strecker

Am besten erreichen Sie diesen während der Offenen Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag:     13 bis 14 Uhr
Freitag:                               11 bis 12 Uhr

 

 

P-Konto: Was kann ich tun bei Kontopfändung?

Das Pfändungsschutzkonto („P-Konto“)

Mit Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen zum 01.07 2015 wurden auch die Freibeträge beim Pfändungsschutzkonto („P-Konto“) erhöht.

Der neue Grundfreibetrag ab 01.07.2015 beträgt 1.073,88 Euro pro Monat

Je Kalendermonat sind derzeit bis zu 1.073,88 Euro auf dem Pfändungsschutzkonto pfändungsfrei (Grundfreibetrag). Die Herkunft des Geldes (Arbeitslohn, Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit, Schenkung, Rente, Arbeitslosengeld, Krankengeld …) spielt hierbei keine Rolle.

Erhöhung des Grundfreibetrages mit Bescheinigung oder Bescheid

Mit Hilfe einer Bescheinigung kann der Grundfreibetrag erhöht werden, wenn zum Beispiel der Konto-Inhaber gesetzlichen Unterhaltspflichten nachkommt, Sozialleistungen für andere (Bedarfsgemeinschaft) entgegen nimmt oder einmalige Sozialleistungen und Kindergeld auf dem P-Konto eingehen.

Zur Erhöhung des Freibetrages benötigt die Bank eine Bescheinigung.
Eine Bescheinigung können ausfüllen:

  • Ihr Arbeitgeber
  • Sozialleistungsträger, von dem Sie Leistungen erhalten (z.B. Jobcenter)
  • Schuldnerberatungsstelle

Kann keiner dieser Stellen bescheinigen, muss das Vollstreckungsgericht auf Antrag den erhöhten Grundfreibetrag für das P-Konto bestimmen.

 

Beispiel:
Durch Einrichtung eines P-Kontos hat der Konto-Inhaber „automatisch“ einen pfandfrei zu belassenden Grundfreibetrag in monatlicher Höhe von derzeit 1.073,88 Euro.

Lebt im Haushalt noch ein Kind, für das Kindergeld bezogen wird, kann der Grundfreibetrag durch eine Bescheinigung erhöht werden wie folgt:

Grundfreibetrag                                                  1.073,88 €
Zusätzlicher Freibetrag wg. Unterhaltspflicht        404,16 €
Zusätzlich Kindergeld geht auf P-Konto                190,00 €
-----------------------------------------------------------------------------
Ergibt pfandfreien, monatlichen Sockelbetrag    1.668,04 €

Für jede weitere Person, die von Ihnen Unterhalt erhält, oder für die Sie Leistungen gemäß SGB II entgegennehmen, kann der Freibetrag um jeweils weitere 225,17 erhöht werden.

Anstelle einer Bescheinigung können Sie auch einen Sozialleistungsbescheid, z. B. einen Arbeitslosengeld-II-Bescheid bei der Bank vorlegen. Sollen darüber hinaus weitere Einkünfte pfandfrei gestellt werden, können diese auf Antrag vom Vollstreckungsgericht bestimmt werden, z. B.: einmal jährlich Weihnachtsgeld. Liegt Ihrer Bank bereits eine Bescheinigung vor, sind bei allgemeiner Erhöhung der Freibeträge diese von der Bank automatisch anzupassen - auch ohne Neu-Bescheinigung.

 

Weitere gesetzliche Bestimmungen zum Pfändungsschutzkonto (P-Konto):

Jeder Kontoinhaber hat einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass sein bestehendes Girokonto in ein P-Konto umgewandelt wird.
Die Umwandlung muss vom Kontoinhaber persönlich beantragt werden.
Die Umwandlung muss seitens des Kreditinstituts innerhalb von vier Geschäftstagen erfolgen.
Ein gesetzlicher Anspruch auf die Einrichtung eines neuen P-Kontos besteht nicht.
Jede Person darf immer nur ein Konto als P-Konto führen. Das Führen mehrerer P-Konten ist untersagt und kann strafrechtlich verfolgt werden.  Die Umwandlung eines Kontos in ein P-Konto wird vom Kreditinstitut an Auskunfteien, wie z. B.: die SCHUFA gemeldet. Diese Meldung soll Missbrauch verhindern.
Das P-Konto kann auch nur als Einzelkonto geführt werden. Ein Gemeinschaftskonto muss in zwei Einzelkonten aufgeteilt und danach in zwei P-Konten umgewandelt werden.
Die Umwandlung in ein P-Konto kann auch noch beantragt werden, wenn das Girokonto bereits gepfändet ist. Wird die Umwandlung in ein P-Konto innerhalb von 4 Wochen ab Zustellung der Pfändung vollzogen, dann gilt der P-Kontoschutz rückwirkend ab Zustellung der Pfändung.
Ab dem 01.01.2012 gibt es Pfändungsschutz nur noch auf P-Konten!

Sie haben weitere Fragen hierzu?

Wir bieten Kurzberatung. Nehmen Sie Kontakt zu unserer Schuldner- und Insolvenzberatung auf.

Zuständiger Berater: Herr Matthias Strecker

Am besten erreichen Sie diesen während der Offenen Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag:     13 bis 14 Uhr
Freitag:                               11 bis 12 Uhr

 

 

Flyer Schulderner-/Insolvenzberatung mit der Möglichkeit zum Ausdrucken

Flyer_Schuldnerberatung.pdf

 

 

Aktuelles

25.05.2016

Bitte beachten!

Die nächste offene Sprechstunde in der Schuldnerberatung findet wieder am Montag, den 13. Juni von 13 bis 14 Uhr statt. | mehr lesen?


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