Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Termine, Kurse und Meldungen von der Diakonie Neustadt/Aisch.

Diakoniegottesdienst 24.03.2026

Neue Mitarbeitende wurden in der evangelischen Stadtkirche in Neustadt/Aisch eingesegnet.

Bildunterschrift: von links nach rechts: Diakon Frank Larsen, Martin Mertel (Haumeister Martin-Luther-Haus), Sina Zanoni (Pflegefachkraft Diakoniestation Aischgrund), Cicek Akan (Heimleitung Martin-Luther-Haus), Elisabeth Derrer (Leitung DIAflex), Dekanin Ursula Brecht.

Bildunterschrift: von links nach rechts: Diakon Frank Larsen, Martin Mertel (Haumeister Martin-Luther-Haus), Sina Zanoni (Pflegefachkraft Diakoniestation Aischgrund), Cicek Akan (Heimleitung Martin-Luther-Haus), Elisabeth Derrer (Leitung DIAflex), Dekanin Ursula Brecht.

Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte Dekanin Ursula Brecht an die vergangen 10 Wochen, in denen die Aktion #wärmewinter im Johann-Gramann-Haus in Neustadt/Aisch stattfand. Während dieser Zeit „wurden nicht nur Teller, sondern auch Herzen gefüllt“ betonte Dekanin Brecht. „Ich bin für dich da“, sagte Jesus. So ist auch das Engagement aller ehrenamtlichen einzuordnen, die, während er Aktion #wärmewinter mitgewirkt haben. Der Menschensohn ist nicht gekommen um bedient zu werden, sondern um zu dienen.

Kirchenvorstandsmitglied Roman Fuchs verwies in seiner Lesung auf Römer 12,  „Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle denselben Dienst verrichten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist jedes Glied einzigartig.“ Dies bedeutet, dass jeder Gläubige unterschiedliche Gaben und Aufgaben hat, die nach der Gnade, die ihm gegeben wurde, variieren.

Diakon Frank Larsen beschäftigte sich in seiner anschließenden Predigt mit Lukas 5:1-11 als Petrus und die anderen Fischer von einem erfolglosen Fischfang am See vom See Genezareth zurückkehrten. Jesus, der kein Wissen über Fischfang hatte, forderte die Fischer auf, erneut auf den See hinauszufahren.

Erfahrene Fischer kennen ihre Gewässer und die Zeiten zum Fischfang, da braucht man schon Vertrauen, um dies noch einmal zu tun. Als Fischer die große Menge von Fischen sahen, da wussten sie, dass dieser zweite Fang etwas Besonderes war. Es war ein Zeichen für Petrus, Jakobus und Johannes, dass sich etwas für sie ändern würde.

Jesus macht deshalb die Jünger zu Menschenfischern, die nicht mehr mit herkömmlichen Netzen und Booten arbeiten werden. Auch die Gewässer werden nicht mehr dieselben sein.

Menschenfischer für das Reich Gottes sein heißt, die Netze der Nächstenliebe und der Barmherzigkeit auszuwerfen, um dann die Menschen in das Boot der unendlichen Liebe Gottes hineinzuziehen, ein Boot, das niemals voll wird, wo jeder Platz hat und wo keiner zurückgeworfen wird. 

Was hat dies alles nun mit Diakonie zu tun? Kirche und Diakonie sind ohne Gottvertrauen nicht vollstellbar. Kein Mensch wird fallengelassen. Es wird alles gottesmögliche versucht, um Menschen zu helfen. Wunder können geschehen, wenn wir uns darauf einlassen und auch bereit sind, dafür etwas zu tun. So auch bei uns in der Diakonie. Tagtäglich helfen Mitarbeitende aus den unterschiedlichsten Bereichen Menschen in Not. Sei es in der Verwaltung, in den Beratungsstellen, in der Pflege, in der Jugendhilfe oder in den Schulen. Für die Diakonie arbeiten Menschen mit unterschiedlichsten Stärken und Schwächen, packen gemeinsam an und können dadurch Wunder vollbringen.